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Im Jahr zuvor hatte Kapitän Busch bei der Barther Werft Schlöhr die Bark
"L. Hagen" mit 503 Tonnen bauen lassen. Dreimal umsegelte er mit dem Schiff die Erde.
Von den Fidschi-Inseln im Stillen Ozean brachte Otto Busch zwei Walfisch-
Backenknochen mit, die bis Mitte der 1920er Jahre als Torbogen vor seinem
Wohnhaus standen.
Otto Busch starb am 1.10.1900 in Born. Seine Witwe verkaufte das sogenannte
"Walfischhaus".
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Es war ab 1901 Königlich Preußisches Standesamt. Im Jahre 1919 ging es in
den Besitz der Familie von Oppenkowski über. Um 1932/33 wohnten im Haus 3
Familien: Der Architekt der Borner Fischerkirche Bernhard Hopp sowie die
Familien Schmidt und Berger.
Im Jahre 1937/38 wurde es Jugendherberge. Die Herbergseltern waren Wilhelm
und Goldine Fürstenberg, genannt "Großmama und Großpapa".
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Seit 1990 stand das Haus leer, der Zahn der Zeit nagte an dem einst
schönen Kapitänshaus. Mehr als 50 % der Fachwerksubstanz waren so stark
geschädigt, dass eine Restaurierung nicht mehr durchgeführt werden konnte.
Nach sorgfältiger Bestandsaufnahme, insbesondere aller Abmaße und baulicher
Details (z.B. Schmuckfassade, Schieferdach, Haustür, Feldsteinsockel) erfolgte
2003/2004 die Rekonstruktion und Erweiterung zur Pension. Ein zweites Gebäude,
in Größe und Stil am Kapitänshaus orientiert, aber sich diesem unterordnend,
wurde als Gästehaus südlich angebaut.
Das neue Gebäude erhielt wieder den einstigen Namen "Walfischhaus".
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